
Wacholder
Wacholder ist nicht irgendein Botanical. Wacholder ist der Grund, warum ein Gin überhaupt Gin heißen darf. Ohne diese kleine, blauschwarze Beere, die langsam an stacheligen Sträuchern reift, gäbe es keine der Geschmackswelten, die wir heute lieben. Bei jedem Wolfgin trägt der Wacholder das Fundament. Seine harzige, leicht piniige Tiefe legt sich als erstes auf die Zunge und öffnet den Raum für alles, was danach kommt. Erst der Wacholder verleiht dem Destillat jene wilde, fast forstige Klarheit, die an feuchtes Nadelholz nach einem Sommergewitter erinnert. Hochwertige Wacholderbeeren werden langsam getrocknet und entfalten ihre ätherischen Öle erst bei der Mazeration in Alkohol. Genau dieser Moment entscheidet, ob ein Gin charakterstark oder beliebig schmeckt. Im Wolfgin geben wir dem Wacholder den Raum, den er verdient, und kombinieren ihn behutsam mit den weiteren Botanicals. Das Ergebnis ist ein Gin, der seine Wurzeln nicht verleugnet, sondern stolz präsentiert.





















