
Vanille
Vanille ist nach Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt und gleichzeitig eines der vielseitigsten Botanicals überhaupt. Sie wirkt wie ein Verstärker. Sie macht andere Aromen voller, runder und tiefer, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Echte Vanilleschoten enthalten über zweihundert verschiedene Aromakomponenten, allen voran das Vanillin, das für die charakteristische süße Wärme verantwortlich ist. Hinzu kommen blumige, rauchige und leicht holzige Noten, die ein einzigartig komplexes Bouquet schaffen. Im Gin bringt Vanille eine cremige Tiefe, die das Destillat geschmeidiger macht. Sie umhüllt die schärferen Botanicals wie Wacholder und Pfeffer mit einer warmen Decke und lässt die Beerennoten süßer und runder erscheinen. Beim Wolfgin werden ausschließlich echte Vanilleschoten verwendet, langsam mazeriert, damit die feinen Aromen vollständig ins Destillat übergehen können. Das Ergebnis ist ein Gin, der am Gaumen eine Tiefe entwickelt, die lange nachklingt. Vanille ist nicht Süße, Vanille ist Wärme.





















