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Wacholderzweig mit reifen blauschwarzen Wacholderbeeren – Kern-Botanical im WOiF Bio Dry Gin

Wacholder: Das Botanical, das Gin zu Gin macht

Ohne Wacholder kein Gin – das steht sogar im Gesetz. Was hinter dem wichtigsten Botanical steckt und warum es im WOiF die Hauptstimme spielt.

Man kann einen Gin mit dreißig Botanicals brennen oder mit fünf. Man kann Zitrusschalen, Lavendel oder Schlehen dazugeben. Aber eine Zutat ist nicht verhandelbar: Wacholder. Ohne ihn ist ein Gin rechtlich kein Gin – und geschmacklich erst recht nicht.

Was ist Wacholder?

Der Gemeine Wacholder (Juniperus communis) ist ein Zypressengewächs, das auf kargen, mageren Böden wächst – genau die Sorte Boden, die das Waldviertel reichlich hat. Was wir Wacholderbeeren nennen, sind botanisch gesehen Zapfen: Sie brauchen zwei bis drei Jahre, bis sie reif und blauschwarz sind. Geschmacklich bringen sie eine Mischung aus Harz, Pinie, Pfeffer und einer leisen Zitrusnote mit – das Aroma, das jeder sofort als „Gin“ erkennt, auch wer noch nie eine Wacholderbeere gesehen hat.

Warum Gin ohne Wacholder kein Gin ist

Die EU-Spirituosenverordnung ist eindeutig: Gin muss aus Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs bestehen und der Wacholdergeschmack muss vorherrschend bleiben. Ein Destillat, in dem Gurke, Holunder oder Himbeere die Hauptrolle spielen, mag gut schmecken – ein Gin ist es streng genommen nicht mehr. Wacholder ist damit das einzige Pflicht-Botanical der Kategorie. Alles andere ist Interpretation.

Wacholder in der Küche – und im Glas

In Mitteleuropa war Wacholder lange vor dem Gin-Boom selbstverständlich: zu Wildgerichten, im Sauerkraut, im Gulasch. Die Beere konserviert, würzt und verdaut schwere Küche gleich mit. Im Gin übernimmt sie eine andere Aufgabe: Sie ist das Rückgrat, an dem sich alle anderen Botanicals ausrichten. Ein guter Gin lässt den Wacholder führen, ohne die Begleitung zu erdrücken.

Wacholder im WOiF

Der WOiF Bio Dry Gin ist bewusst wacholderbetont gebaut. Das merkt man dort, wo schwache Gins untergehen: Im Negroni hält der WOiF gegen den bitteren Campari stand, im Gin Tonic braucht er kein aromatisiertes Tonic als Krücke – ein trockenes oder mediterranes reicht. Wer verstehen will, was Wacholder kann, probiert ihn pur bei Zimmertemperatur: erst Harz, dann Pfeffer, dann ein langer, trockener Abgang.

Alle WoifGin-Produkte findest du im Shop – die passenden Drinks dazu in der Rezepte-Übersicht.